Bild: Sol Lewitt 2/2 Two Two-part pieces using a cube with opposite sides removed, 1968, Foto: visual artwork

Reduktion als Prinzip

Sammlungsbestände im Dialog

13.06. - 06.09.26

Die Ausstellung versammelt Werke aus dem eigenen Bestand und bringt sie in einen offenen Dialog. Minimalistische Reduktion, puristische Präzision und Serialität bestimmen die formale Sprache der Schau. Linie, Fläche und Farbe treten in ihrer elementaren Klarheit hervor. In der bewussten Beschränkung entsteht ein Raum der Wahrnehmung, in dem das Wesentliche sichtbar wird. Jenseits narrativer Überfrachtung entfalten die Arbeiten eine stille Intensität. Sie laden dazu ein, Differenzen im Detail zu entdecken, Übergänge wahrzunehmen und sich auf das Wechselspiel von Ordnung und Offenheit einzulassen. Die Gegenüberstellung der Werke macht Verbindungen sichtbar, ohne sie festzuschreiben. So entsteht ein Spannungsfeld, in dem die Sammlung nicht als statisches Archiv erscheint, sondern als lebendiger Ort und ein Resonanzraum, in dem sich Sehen, Denken und Empfinden immer wieder neu justieren.

Reduktion als Prinzip. Sammlungsbestände im Dialog wird kuratiert von Dr. Alejandro Perdomo Daniels, Leiter der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen.

Ausgestellte Werke von:

Ursula Binder, Gerhard Birkhofer, Karolin Bräg, Rolf Deimling, Christoph Freimann, Kunibert Fritz, Johannes Gecelli, Erich Hauser, Schirin Kretschmann, Gerhard Langenfeld, Sol Lewitt, Gerold Miller, Georg Karl Pfahler, Peter Roehr, Max Schmitz und Paul Schwer

Geänderte Öffnungszeiten ab Juni 2026:

Mittwoch - Sonntag 13 - 18 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen

 

Eintritt frei